Fun Facts/Seoul

16.12.2017 15:00 |

II. Tipps, Tricks und Fun Facts

Zuerst: Korea ist nicht das Land des Lächelns, sondern der Morgenstille. Dies erwähne ich deshalb, weil viele glauben, die vornehme Zurückhaltung der Japaner (Land der aufgehenden Sonne) oder die sonnige Liebenswürdigkeit der Thailänder (Land des Lächelns) erstrecke sich auf ganz Asien/Fernost. Nope. Koreaner sind laut, sehr trinkfreudig und manchmal auch etwas rüde. Scheint recht widersptüchlich zu wirken, aber Höflichkeit und gegenseitiger Respekt sind dennoch wichtige Faktoren im täglichen Miteinander.

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Allgemein

Verständigung: Mittlerweile sprechen viele Koreaner (besonders die jungen) Englisch, tun sich im Austausch mit Nicht-Asiaten jedoch etwas schwer, weil sie befürchten, nicht gut genug Englisch zu sprechen. Andererseits ist es gar nicht schwer, Koreanisch zu lesen, es ist eine Buchstabenschrift, die aus 14 Konsonanten und 10 Vokalen besteht. Deshalb ist es ratsam, einige wenige Worte zu lernen, denn über ein „gamsa-hamnida“ (Danke) oder ein „Annjeong-hasejo“ (Hallo) freut sich jeder.

Weiterer fun fact zur Srache: Im Koreanischen gibt es die Buchstaben „F“ und „V“ nicht. Diese werden durch „B“ und „P“ ersetzt. Das zeigt sich entsprechend natürlich auch in der Aussprache. Aus „Television“ wird „Telebision“, eine „Violine“ wird zur „Bioline“ und so weiter. 

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Alter: Befreundete Koreaner sprechen sich meist mit „Bruder“ oder „Schwester“ an, also nicht wundern, wenn über eine  „Eonie/Nuna“ (große Schwester) oder den „Oppa“ (großer Bruder) gesprochen wird, nicht immer gibt es tatsächliche familiäre Verbindungen.

Höflichkeit: Sehr wichtig. Dies beginnt bei der Begrüßung, ist bei gemeinsamen Essen sehr von Bedeutung und manifestiert sich letztlich natürlich auch in der Sprache. Falls ihr hier mehr Details benötigt, schreibt mich einfach an, alles zu erklären, würde hier den Rahmen sprengen.

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Öffentliche Verkehrsmittel: Das Metrosystem ist wie in jeder Metropole angelegt und sehr einfach zu verstehen. Da alles international beschriftet ist, ist es auch für Nicht-Koreaner einfach ohne Hilfe zurecht zu kommen. Zudem gibt es für die meisten Bahnsteige eigene kurze Melodien. Diese ertönen immer dann, wenn der Zug einfährt. Wer also gerade zu seinem Gleis hetzt, erkennt daran, ob er sich spurten muss oder eben nicht.  Benutzt für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmittel die Metrocard, sie ist über alle Verkehrsmittel (Bus, Bahn) einsetzbar, vereinfacht alles und eventuelles Restguthaben könnt ihr euch am Ende eures Trips wieder auszahlen lassen.Taxen: Sind vergleichswese günstig, wie zu erwarten, gibt es jedoch Stoßzeiten des Verkehrs, da machen öffentliche Verkehrsmittel einfach mehr Sinn. Busse und Bahnen sind äußerst sauber und Verspätungen recht selten.

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Hotels: Wer es einmal etwas exklusiver möchte, der bucht sich am besten im Park Hyatt Seoul ein, Es liegt in Gang-Nam erhöht auf einem Berg und man hat einen fantastischen Blick auf die Stadt. Der Serpentinenweg hinunter endet in Itae-Won und ihr seid mitten im Geschehen (siehe dazu auch Reisebericht Seoul,Teil 1).

Korean Beauty: Ähnlich wie K-Pop ist dies ein recht lukrativer Industriezweig. An jeder Ecke kann man Kosmetik kaufen, nach wie vor beliebt sind Cremes mit Whitening Effekt. Aber obacht: Die erste CC Cream, die ich mir in Seoul kaufte, hat mich leicht vampirmäßig aussehen lassen. Große Beautyketten wie Etude House, Tony Molly, Innisfree, Olive Young, Too Cool for School oder Nature Republic sind an jeder Ecke zu finden.

Toiletten: Habe ich ehrlich gesagt früher auch schon mal zum Überfluten gebracht. Nein, nicht so! Mittlerweile liebe ich diese High-Tech Dinger – ein Sitz, der sich im Winter beim Herniederlassen erwärmt? Genial!

Fake Fashion: Scheint leider unvermeidbar zu sein. Wenn man es positiv sieht, könnte man es als Seismograph für absehbare Mainstream Trends nehmen: Was jetzt hier als Fake Edition zu kaufen ist, ist gerade hip. Und nächstes Jahr schon so übervorgestern. Don’t.

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Essen und Trinken: ... kann man 24/7 in Seoul. Selbst in vielen Bars werden zu den Getränken noch Snacks gereicht, mitunter so reichlich, dass man gar nicht mehr essen gehen muss. Auch sehr praktisch: in vielen Restaurants und Bars sind Klingeln an den Tischen angebracht. Sobald ihr Hilfe oder Service benötigt, einfach klingeln.

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Wenn ihr bewegte Bilder hierzu sehen möchtet, schaut euch unser Follow me around Video zu Seoul an.

Have a fun trip!

 

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